Was lange währt wird endlich gut oder „Der Saisonauftakt der 7. Damen“

Endlich war auch die Zeit für uns gekommen ins aktive Spielgeschehen der noch jungen Saison 2018/19 einzugreifen. Nachdem wir in der abgelaufenen Spielzeit noch die Vizemeisterschaft der BK feiern durften haben wir uns für die neue Saison, die Verbesserung um einen Tabellenplatz vorgenommen. Dieses Ziel mussten wir im Laufe der Vorbereitung allerdings revidieren da uns Verletzungs- und Arbeitsbedingt einige Spielerinnen verlassen haben bzw. derzeit nicht zur Verfügung stehen. Deshalb hat unser Trainer Robin als neues Ziel den Neuaufbau einer schlagkräftigen Mannschaft als neues Ziel ausgegeben und wir haben uns entsprechend in den letzten Wochen beim Training ordentlich reingehängt und ein komplett neues Läufersystem eingeübt, welches beim Trainingsspiel gegen unsere eigene 6. Mannschaft noch gewaltig in die Hose ging. Deshalb war es kein gutes Omen, das zum Auftakt gleich der Klassenprimus Niendorfer TSV 3 bei uns antrat – immerhin hatten die Niendorfer bisher nur einen Satz abgegeben. Sichtlich nervös begannen wir auch unser Spiel und machten es dem Gegner einfach ihr Spiel aufzuziehen und so ging der Satz mit 25:13 völlig verdient an Niendorf. Der zweite Satz war mehr oder weniger eine Kopie des ersten Satzes, allerdings schafften wir es ab und an unser Potenzial zu zeigen und erzielten ansehnliche Punkterfolge. leider ging auch dieser Satz mit 25:11 an Niendorf. Im dritten und letzten Satz dieses Spiels waren wir dann völlig von der Rolle und der Satz ging auch verdient mit 25:8 an den alten und neuen Tabellenführer, Glückwunsch dazu.

Sehr selbstkritisch und mit einem guten Auge fürs Detail haben wir uns in der Spielpause zusammengesetzt und das vorherige Spiel analysiert und kamen zu dem Entschluss, dass uns solch eine Niederlage nicht noch einmal passieren soll und wir dementsprechend anders Auftreten werden. Gesagt getan, beim Einspielen noch etwas zu lässig und unkonzentriert lag der Fokus dann schon beim Einschlagen darauf den Gegner zu beeindrucken. Dies schien zu gelingen, denn im ersten Satz waren zum einen starke Angaben, aber vor allem eine Klasse Abwehrleistung von Neuzugang Frederike L. die die Gegnerinnen vom HTV verzweifeln ließ. Dies machte des unserer Zuspielerin sehr leicht alle ihre Angreiferinnen einzusetzen und ihnen entsprechend Ruhe und Sicherheit zu vermitteln. Dieser Satz ging dann auch völlig verdient mit 25:14 an uns und die Eimsbütteler Elfen konnten das erste Mal in dieser Saison jubeln. Nach der Devise „Never change a running system“ begannen wir den zweiten Satz unverändert und dies sollte sich auszahlen, schnell lagen wir mit 9:3 bzw. 14:4 in Front und konnten den Satz mit 25:17 ungefährdet gewinnen. Der dritte Satz begann dann anders als erwartet, wir führten zwar gleich mit 1:0 von da an rannten wir immer einem 2-3 Punkterückstand hinterher und es gelang uns nicht an die Gäste heranzukommen. Und das obwohl Alex G. auf der Mitte und mit Lara S., sowie unserem Küken Katharina K. auf Außen die Bälle das ein oder andere Mal ins Feld des Gegners gedroschen wurden. Alles sah danach aus als müssten wir uns in diesem Satz geschlagen geben, doch durch die Hereinnahme von Frederike L. in der Abwehr beim Stande von 18:22 sollte die Wende einläuten, den zwei Rotationen später Stand es 23:23, nachdem wir noch einen Satzball abwehren mussten überstanden wir den Satz mit 26:24 und die 3 Spielpunkte bleiben bei den Eimsbütteler Elfen, die daraufhin in großen Jubel und Freunde ausbrachen.

Als Fazit des Spieltages können wir festhalten, dass noch viel Arbeit vor uns liegt wir den Kampf um das obere Tabellendrittel allerdings angenommen haben.

Für die Grün-Weißen Elfen spielten:

Leonie P., Annika B., Steffi K., Mara S., Lara S., Annika S., Alex G., Gesa H., Frederike L., Katharina K., Lucia M.

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