Tief im Osten

VG WiWa 4 – GWE 4 3:0 (-23,-23,-14)

Vergangenen Samstag musste die 4. Damen tief in den Osten Hamburgs, um bei WiWa 4 anzutreten. Mit an Bord diesmal einige der Neuzugänge, die zum Saisonauftakt noch fehlten und den urlaubs- und verletzungsbedingten, minimierten Kader auffüllen konnten, so standen uns doch 9 Spielerinnen zur Verfügung.
Nachdem man im ersten Spiel ausgiebig Zeit hatte den Gegner zu beobachten und sich einige Chancen auf einen Sieg ausrechnete, verletzte sich Giulia Cerullo schon während des Aufwärmens und fiel zum Bedauern aller aus. Dadurch ließen sich die Eimsbüttlerinnen, allerdings nicht entmutigen und es entwickelte sich unter den Augen der mitgereisten Fans ein spannendes Spiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Beide Mannschaften fanden immer wieder Lösungen auf die Angriffe des Gegners, sodass es fast immer individuelle Fehler waren, die zum Punktgewinn führten und beide Mannschaften den gesamte Satz nie mehr als 2-3 Punkte getrennt waren. Nach 24 Minuten Spielzeit hatten die Mädels von WiWa mehr Glück und gewannen mit 25:23.
Der zweite Satz war ein absolutes Spiegelbild des ersten Satzes, beide Mannschaften agierten Offensiv und versuchten den Gegner durch variantenreichen Volleyball zu überraschen, um sich den entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Dies gelang hüben wie drüben nur mit mäßigem Erfolg, da sich beide Mannschaften regelrecht Neutralisierten. Es wär ungerecht hier eine Spielerin der Grün-Weißen hervorzuheben, da alle auf hohem Niveau agierten, allerdings muss man hier einfach Annika Dorscheid erwähnen, die ihre Angreiferinnen immer wieder geschickt in Szene setzte. Leider nutzte dies alles nichts, sodass auch dieser Satz, diesmal nach nur 23 Minuten Spielzeit, mit 25:23 an WiWa ging.
Nun war allen klar, wir müssen den dritten Satz gewinnen, um hier wenigstens noch die Chance auf einen oder zwei Punkte zu haben. Vielleicht war es gerade dieser Druck, der die Eimsbüttlerinnen aus dem Konzept brachte und sich viele kleine und vor allem ungewohnte Fehler im Spiel der Grün-Weißen einschlichen. Man spekulierte immer wieder darauf, dass Bälle ins Aus gingen, was sie allerdings nicht taten, die Angriffswucht aus den ersten beiden Sätzen ebbte ab, sodass der Druck seitens WiWa immer größer wurde und wir wurden etwas hektisch und nervös. WiWa schaffte es in dieser Phase sich mit 4-5 Punkten abzusetzen. Gerade als wir uns wieder berappelten und den offenen Schlagabtausch annahmen gelang WiWa eine kleine Angabenserie, die den Abstand für die Grün-Weißen zu groß werden ließ, um diesen Satz und evtl. das Spiel noch drehen, so ging dieser Satz mit 25:14 an WiWa die das Spiel dadurch mit 3:0 für sich entscheiden konnten.
Allerdings waren sich auf unsere Seite alle einig, dass wir mit dieser Leistung und den noch fehlenden Spielerinnen, die nächsten Spiele gewinnen sollten.
Es spielten auf Seiten EurerTief Grün-Weißen:
Kalocai, Uhlhorn, Hartojo, Dorscheid, Wilhelms, Bornemann, Kägeler, Bohlender, Cerullo

 

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