GWE Damen bringen weitere 2 Punkte nach Hause

Am Sonntagmorgen machten sich die Damen von Grün-Weiß Eimsbüttel abermals auf den Weg in Richtung Berlin. Das Ziel diesmal: Oranienburg vor den Toren der Hauptstadt.

Um 15:00 stand das Spiel gegen den VSV Havel Oranienburg auf dem Plan. Staubedingt traf die Mannschaft gerade noch rechtzeitig in der Halle ein, von Hektik zu Spielbeginn jedoch keine Spur bei den Grün-Weißen. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Zum Satzende erhöht Oranienburg nochmal den Aufschlagdruck und setzt sich auf 20-16 ab. Am Ende geht Satz 1 mit 25-19 an das Heimteam.

In Satz 2 drehen die Hamburgerinnen den Spieß dann um und sorgen ihrerseits für einige Servicewinner. Dazu agiert das Team, aufbauend auf einer stabilen Annahme um Libera Katharina Lettl, nun häufiger auch über die Mitte erfolgreich. Von Beginn an liegt GWE in Front und lässt sich das über 12-7 und 18-12 bis zum 25-22 Satzgewinn nicht mehr nehmen.

Durch den Satzausgleich sollten die GWE-Damen nun eigentlich obenauf sein, doch in Satz 3 reißt der VSV um die spätere MVP Anika Zülow das Ruder wieder an sich und setzt sich sogar bis auf 16-11 ab. Die Eimsbüttlerinnen geben diesen Satz allerdings noch nicht verloren. Die stark aufspielende Kapitänin Lisa Nadolny bringt ihr Team wieder heran und so geht GWE beim Stand von 21-20 sogar wieder in Führung. Ein, zwei Nachlässigkeiten kosten am Ende aber trotz der Aufholjagd den Satz und so geht dieser mit 25-22 an Oranienburg.

Nochmal sind die Comeback-Qualitäten der Hamburgerinnen gefordert. Die eingewechselte Rica Tochtenhagen setzt gleich zu Beginn des Satzes mit einer Aufschlagserie ein Zeichen und beim Stand von 18-12 setzt sich das Team dann endgültig ab. Diagonal Michelle Alex verwandelt schließlich einen krachen Longline-Angriff zum 25-19.

Wie vor einer Woche in Tempelhof musste also auch diese Woche der Tiebreak entscheiden. Ein ausgeglichener Satz mit tollen Aktionen auf beiden Seiten entwickelt sich bis zum 10-10, als Annika Kleemeyer zum Aufschlag geht und den Grundstein zum Erfolg legt. Als MVP Svea Frobel einen schwierigen Angriffsball abschließend clever zum 15-11 im gegnerischen Feld unterbringt, steht auch diese Woche der 3-2 Erfolg der GWE-Damen fest.

Nun gibt es für das Team von Trainer Holger Schlawitz eine längere Spielpause ehe es am 16.11 und 17.11 gleich wieder Auswärtsfahrten zu absolvieren gilt und natürlich geht es auch dann wieder Richtung Berlin.

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