Starker Auftakt reicht nicht für Punkte!

Auch im 2.Heimspiel im Jahr 2020 muss sich Grün-Weiß Eimsbüttel in der Dritten Liga Nord geschlagen geben.

Am Samstagnachmittag war der VSV Havel Oranienburg zu Gast in der Sporthalle am Brehmweg. Nach dem engen 3:2 Hinspiel-Sieg war auch diesmal ein enges Spiel zu erwarten. Trainer Holger Schlawitz gab seinem Team vor dem Spiel nochmal die Wichtigkeit des Aufschlags mit den auf den Weg.

So legten die Grün-Weißen im Aufschlag auch in Satz 1 los wie die Feuerwehr. Der hohe Aufschlagdruck störte den Spielaufbau der Brandenburgerinnen erheblich und so zogen die GWE-Damen bereits früh davon (8:4). Angreiferin Svea Frobel in ihrem ersten Spiel von Beginn an nach langer Verletzungspause und Kapitänin Lisa Nadolny finden darüber hinaus immer wieder Lücken im Block der Gäste, sodass Satz 1 am Ende mit 25:15 ungefährdet an GWE geht.

Auch der Start ins Satz 2 verläuft vielversprechend. Bis zum Stand von 11:7 behält GWE die Oberhand. Doch dann erhöht der VSV den Aufschlagdruck ihrerseits und stellt die Annahme der Grün-Weißen vor erhebliche Probleme. Als VSV Spielerin Charlotte Kornprobst den Aufschlag wieder verlässt steht es 16:11 für die Gäste. Diesen Rückstand kann GWE in der Folge nicht mehr aufholen und so gelingt Oranienburg mit dem 25:19 aus ihrer Sicht der Satzausgleich.

Die Aufschlagserie führt nachhaltig zu einem Bruch im Spiel der Grün-Weißen. Die Gäste halten den Druck im Aufschlag nun konstant hoch. Aus der Annahme heraus ergeben sich dadurch nur noch selten gute Angriffspositionen für die GWE-Angreiferinnen. Gleichzeitig lässt die Qualität der eigenen Aufschläge nach, sodass Satz 3 über 3:7 und 5:12 frühzeitig entschieden ist und mit 15:25 verloren geht.

Die Gastgeberinnen geben zu Beginn von Satz 4 nochmal alles um dem Spiel nochmal eine Wende zu geben, doch der Flow der Oranienburgerinnen ist nicht mehr zu brechen. Am Ende geht Satz 4 mit 13:25 und das Spiel somit mit 1:3 verloren.
Damit bleibt GWE in 2020 weiter sieglos. MVP werden Zuspielerin Janine Gehrig bei GWE und die starke Diagonalangreiferin Natalie Sabrowske bei VSV Havel Oranienburg.

Für Grün-Weiß bleiben nun zwei Wochen Zeit um an den Schwachstellen zu arbeiten, denn im nächsten Spiel am 01.02 um 18:30 wird eine Leistungssteigerung erforderlich sein. Zum zweiten Eimsbütteler-Derby in der dritten Liga gastiert dann der aktuelle Tabellenführer vom ETV in der Hagenbeckstraße.

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