Berlinerinnen zum Jahresauftakt zu stark!

Nach 5 Sätzen bleibt den GWE-Damen am Ende ein Punkt beim ersten Spiel im Jahr 2020.

Eine Achterbahnfahrt erlebten die Zuschauer am Samstagabend in der Sporthalle am Brehmweg beim Drittligaspiel GW Eimsbüttel gegen TSV Tempelhof-Mariendorf.

Aufschlagstarke Gäste setzen die Grün-Weißen sofort unter Druck und liegen von Beginn an in Führung. Über 5:9 und 15:20 geht der 1.Satz am Ende mit 20:25 aus GWE-Sicht verloren.

In Satz 2 bringen die eingewechselten Rica Tochtenhagen und Michelle Alex neuen Schwung in die Partie. Es entwickelt sich nun ein ausgeglichenes Spiel bis in die Crunch-Time. Zwei Sätzbälle können die GWE-Damen beim Stand von 24:22 nicht nutzen, doch bei 26:25 kann der dritte Satzball umgesetzt werden.

Der Satzausgleich sollte nun für noch mehr Selbstvertrauen im Spiel der Gastgeber sorgen, doch leider weit gefehlt. Diverse leichte Angriffsfehler und der Start in Satz 3 misslingt komplett. Daran können auch zwei Auszeiten bei 0:4 und 5:13 nichts ändern. In der Folge dominieren die Berlinerinnen um Außengreiferin Regina Mapeli Burchardt das Spiel. Immer wieder ist spätere MVP (am Ende 26 Punkte) mit druckvollen Angriffen erfolgreich, sodass Satz 3 mit 25:17 wieder deutlich an die Gäste geht.

Auch der Start in Satz 4 spricht für die TSV-Damen, denn auch hier liegen diese direkt wieder mit 3-4 Punkten in Front. Doch abermals schaffen es Eimsbüttelerinnen sich mit viel Einsatz zurück ins Spiel zu kämpfen und beim Stand von 10:10 wieder auszugleichen. Angeführt von der starken Kapitänin Lisa Nadolny über Außen, die immer wieder krachende Angriffe versenkt, hat GWE dann zum Satzende sogar die Nase vorn und beim Stand von 24:22 wieder zwei Satzbälle. Diesmal reicht bereits der zweite Satzball zum 25:23 und abermaligen Satzausgleich.

Wie im Hinspiel musste also der Tiebreak entscheiden. Da GWE in dieser Saison noch keinen Tiebreak verloren hatte, ging es also guter Dinge in den Entscheidungssatz. Doch wie ist es häufig bei einer Achterbahnfahrt? Am Ende geht es nochmal steil bergab. Und so war es leider auch mit der Leistung der Grün-Weißen. Es wollte so Recht nichts mehr gelingen und so ging der letzte Satz am Ende mit 15:5 deutlich an den TSV.

Nach dieser „Fahrt“ behalten die Hamburgerinnen am Ende 1 Punkt gegen starke Gäste aus der Hauptstadt. Wenngleich die Grün-Weißen ihre Leistung nicht über die gesamte Spieldauer konstant aufs Feld bringen konnten, so bleibt am Ende die Erkenntnis, dass das Team jedoch immer in der Lage ist sich in ein Spiel zurück zu kämpfen.

Darauf lässt sich aufbauen, denn bereits am kommenden Samstag ab 15:00 geht es wieder in heimischer Halle gegen die Gäste vom VSV Havel Oranienburg um wichtige Punkte für die Tabelle.

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