Bittere Enttäuschung am Heimspieltag

Beim zweiten Heimspieltag in Folge hatten wir erneut mit vielen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Besonders tragisch, da es diesen Heimspieltag besonders wichtig war wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern. Unsere unmittelbaren Nachbarn in der Tabelle waren zu Gast. Uns gegen diese abzusetzen und wichtige Punkte einzuholen war unser erklärtes Ziel. Jeder war bereit alles zu geben und dass wir kämpfen mussten, stand von Anfang an fest. Unterstützung bekamen wir von Sophia und Anna von den 4. Damen, worüber alle sehr froh waren.

Gegen Barsbüttel stand das wichtigste Spiel an, da uns nur wenige Punkte trennten und ein Sieg einen sicheren achten Platz bedeutete.

Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten in der Annahme, kamen wir langsam ins Spiel und kämpften uns Punkt für Punkt an den Gegner heran. Zeitweise häuften sich jedoch unsere Fehler in der Annahme und unser Angriff konnte nicht druckvoll umgesetzt werden, so dass es Barsbüttel gelang am Ende des Satzes noch einmal ordentlich aufzuholen. Besonders erwähnenswert war der Einsatz von Anna (4. Damen) bei einem sehr engen Spielstand. Trotz des großen Drucks überzeugte sie in der Annahme und konnte auch im Angriff neue Akzente setzen. Letztendlich wurde unser Kampfgeist belohnt und der erste Satz nach spannenden Ballwechseln 27:25 an uns.

Auch im zweiten Satz brauchten wir zu lange um ins Spiel zu kommen und so mussten wir auch hier um jeden Punkt kämpfen und liefen den verlorenen Punkte hinterher. Doch erneut zeigte sich der ungebrochene Willen jedes einzelnen dieses Spiel für uns zu entscheiden. Leider waren am Ende des zweiten Satzes (24:26) die Barsbüttelerinnen die glücklichen Gewinnerinnen, obwohl der Satz  bis zum Schluss offen blieb.

Im dritten und vierten Satz bot sich das gleiche Bild wie in den Sätzen zuvor. Wir kämpften um jeden Ball, doch leider machten wir auch viele Eigenfehler, die Barsbüttel gern annahm. Zu jeder Zeit waren wir dicht dran und dennoch war es uns vergönnt, die entscheidenden Punkte zu machen, die uns einen Satzgewinn beschert hätten. Am Ende gingen Satz drei mit 21:25 und Satz vier mit 25:27 an Barsbüttel, die sich über ihren Sieg sichtlich freuten.

Abschließend muss jedoch angemerkt werden, dass ein Sieg gegen Barsbüttel mit einem vollständigen Kader durchaus machbar gewesen. Dieser Umstand macht die Niederlage noch schmerzlicher.

Sich erneut zu motivieren, fiel nicht allen Spielern leicht. Doch auch im Spiel gegen WiWa mussten wir als Mannschaft mit großem Siegeswillen auftreten, um hier Punkte mitzunehmen.

Doch dieses Vorhaben gestaltete sich schwierig. Zu Beginn des Satzes zog WiWa bereits mit vielen Punkten davon, so dass wir uns mächtig ins Zeug legen mussten. Dies gelang uns streckenweise richtig gut, doch WiWa spielte sehr routiniert und konnte durch druckvolle Angriffe und auch gut platzierte Bälle stets ihren Vorsprung ausbauen.  Den ersten Satz mussten wir 19:25 abgeben. Doch Aufgeben kam für uns nicht in Frage, so dass wir im zweiten Satz noch einmal alle Kräfte mobilisierten. Es wurde jeder Ball „gekratzt“ und oft noch in Punkte verwandelt. Doch WiWa ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte die entscheidenden Punkte auch im zweiten Satz für sich entscheiden (22:25).

Der dritte Satz war auch wieder von Kampfgeist und Willensstärke geprägt. Doch im Rahmen unserer Möglichkeiten war an diesem Tag einfach nicht mehr für uns „drinnen“. Die Mädels der 4. Damen haben uns toll unterstützt und besonders Anna glänzte auf der Außenposition durch ihre sichere Annahme und ihre guten Angriffsschläge. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle von der gesamten Mannschaft.

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